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Stammzellen aus reprogrammierten menschlichen Hautzellen machen Stammzellen aus Embryonen überflüssig
20.11.2007 / Japan/USA 
[79]
Zwei voneinander unabhängige Forschergruppen aus Japan und den USA berichten in den Fachjournalen Cell und Science, ihnen sei die Produktion von Stammzellen aus menschlichen Hautzellen gelungen. In diese Zellen wurden mittels Retrovieren vier Transkriptionsfaktoren in deren Genom eingefügt. Die entstandenen Zellen (iPSC, induced pluripotent stem cells) verhalten sich wie embryonale Zellen. Der Vorteil der neuen Methode ist bestechend. Es werden weder Eizellen, wie für das Klonen, noch Embryonen für die Gewinnung von Stammzellen getötet. Die iPS-Zellen könnten von Patienten hergestellt werden, was womöglich keine Immunabwehr bei der Rücktransplantation auslösen würde.
 
Es lohnt sich nicht! Wilmut gibt das «therapeutische» Klonen auf
19.11.2007 / Grossbritannien/Edinburgh 
[78]
Ian Wilmut, der massgebend beim Klonen des Schafes Dolly beteiligt war, gibt das sogenannte therapeutische Klonen des Menschen auf. Der Forscher vom Roslin-Institut im schottischen Edinburgh verzichtet nun auf die Lizenz zum Klonen und Töten menschlicher Embryonen zum Zweck der Stammzellengewinnung. Es sind nicht ethische Gründe, die ihn zu diesem Schritt bewegen, wie man sich das wünschen würde, sondern Wilmut will schlicht und einfach in jene Richtung forschen, die am ehesten einen Erfolg verspricht. Die Methode des Japaners Shinya Yamanaka, der an der Universität von Kyoto Stammzellen aus Teilen von Mäusehaut gewonnen habe, werde leichter von der Gesellschaft akzeptiert, sagte Wilmut gegenüber dem "Daily Telegraph". Zudem sei es "extrem aufregend und erstaunlich". Die neuesten Ergebnisse mit geklonten Rhesusaffenembryos haben ihn offenbar zu diesem Schritt bestärkt.
 
Stammzellen aus geklonten Embryos eines zehnjährigen Rhesusaffen
15.11.2007 / USA/Oregon 
[76]

The Independent berichtet in der Online-Ausgabe vom 12. November, dass ein Team am Oregon National Primate Research Centre von einem zehnjährigen Rhesusaffen Embryos geklont, aus denen sich embryonale Stammzellen entwickeln liessen. Die wissenschaftlichen Details sind im Journal Nature als Advance Online Publication seit dem 14. November zugänglich. 

 
Tierklonexperte half Menschenkloner - naiv oder verantwortungslos?
15.11.2007 / BRD 
[77]
In einam Artikel des Tages-Anzeigers vom 3.11.2007 erklärte Prof. Eckhard Wolf, er habe von den Versuchen des Klonforschers Karl Illmensee, Menschen reproduktiv zu klonen, nichts gewusst. Recherchen ergaben, dass er schon 2001 gewusst haben muss, dass er sich im Umkreis der Klonärzte Antinori und Zavos bewegte. War es naiv oder verantwortunglos, als er den Biologen Illmensee ein oder zwei Tage und dann sogar eine ganze Woche in sein Labor einlud, das dem Klonen von Tieren gewidmet ist. Jedenfalls ist die geradezu provokative Untätigkeit der Österreichischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und der European Society for Human Reproduction & Embryology gegenüber dem Klonforscher Illmensee wohl auch ein Grund, dass dieser unbehelligt im rechtsfreien Raum seine ethisch verwerflichen Klonversuche am Menschen durchführte und zudem die beteiligten Frauen einem unabschätzbaren Risiko aussetzte. Die Politik sollte Druck machen und den Forschern in den Gesellschaften für Reproduktionsmedizin gewisse Forschungsgelder streichen lassen, bis sie sich endlich bemühen, gegen Klonforscher wie Illmensee vorzugehen.
 
Klonforscher Illmensee im Magazin P.M. - Offenlegung skrupelloser ethisch verwerflicher Experimente
23.10.2007 / BRD/USA/A 
[74]
In der aktuellen Ausgabe (19. Okt. 2007) des  wissenschaftlichen Magazins P.M. (19. Okt. 2007) kommt der Klonarzt Karl Oskar Illmensee ausführlich zu Wort. Der Artikel legt bisher in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannte skrupellos durchgeführte ethisch verwerflichen Experimente offen.
 
Klonarzt Zavos an der Tagung der ASRM
16.10.2007 / Washington DC, USA 
[75]
Klonarzt Panayiotis Zavos konnte anlässlich der jährlichen Konferenz der American Society of Reproductive Medicine (ASRM) einmal mehr eine Posterpräsentation halten. Es ging um seine Versuche, Embryos zu splitten. Im Grunde ist das Verfahren nichts anderes als eine Neuauflage der Experimente von J. Hall im Jahr 1993, die damals einen Riesenwirbel auslösten.
 
Deutschland: Internetkampagne gegen Ausweitung der Forschung mit embryonalen Stammzellen
27.09.2007 / Berlin 
[73]
Unter www.deine-Stammzellen-heilen.de hat der Bundesverband Lebensrecht (BVL) am 17. September eine Internet-Kampagne gegen die Liberalisierung des erst 2002 beschlossenen Stammzellgesetzes gestartet. Zudem befürwortet die Kampagne eine Ausweitung der ethisch unproblematischen Forschung mit adulten Stammzellen. Auf dem Portal fordern Prominente aus Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Medien den Erhalt der geltenden Stichtagsregelung und die gut begründete Konzentration auf die Forschung mit adulten Stammzellen.
 
Zwei christliche Ärzteorganisationen und eine Lebensschutzorganisation fordern Schweizer Reproduktionsmedizin heraus
03.07.2007 / Schweiz 
[72]
Die drei Organisationen Human Life  International (HLI) Schweiz sowie die beiden Aerzteorganisationen "Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Aerztinnen und Aerzte der Schweiz" (AGEAS) und die "Vereinigung Katholischer Aerzte der Schweiz" (VKAS) haben einen offenen Brief versandt, der die Schweizerische Gesellschaft fuer Reproduktionsmedizin (SGRM) zur Stellungnahme herausfordert. In einer kuerzlich erschienen Ausgabe ihres offiziellen Organs veroeffentlichte der Biologe Karl Illmensee einen mehr als fragwuerdigen Artikel, der seine Klonversuche am Menschen inklusive der Uebertragung des Klons in den Mutterleib zum Zweck einer Schwangerschaft beschreibt. Zu den durchgefuehrten Experimenten gehoert auch die Vermischung von Tier und Mensch durch den Transfer des menschlichen Erbgutes in entkernte Rindereizellen. Ferner plaediert Illmensee fuer eine weitere Art des Klonens, der kuenstlichen Erzeugung von Mehrlingen durch Embryosplitting. Die Klonexperimente verstossen gegen die Schweizer Bundesverfassung (Art.119). In der Schweiz stehen alle Arten des Klonens unter Gefaengnisstrafe.
 
Kein Durchbruch: Mit embryonalen Stammzellen von Rhesusaffen kann man keine Menschen heilen!
20.06.2007 / Australien 
[71]

"Therapeutisches Klonen bei Menschen nähergerückt" so titelt die Welt am 20. Juni 2007. Es betrifft Experimente mit geklonten Embryos von Rhesusaffen. Für das Gelingen des "therapeutischen Klonens" werden nicht nur Stammzelllinien mit geklonten Embryos benötigt, sondern daraus gezüchtetes Gewebe müsste nach der Transplantation in Tiere einen therapeutischen Effekt bewirken. Bisher konnte nicht einmal bewiesen werden, dass dies ohne die akute Immunabwehr funktioniert. Klonforscher müssen bei den Medien einen unverlierbaren Bonus gegenüber jenen Forschern haben, die längst mit Hilfe von adulten Stammzellen am Menschen erfolgreich Therapien anwenden.
An der Tagung der ISSCR, wo die Resultate präsentiert wurden, erklären chinesische Forscher, dass sie erstmals Blastozysten aus menschlichen geklonten Embryos erzeugt haben. Allerdings gelang es ihnen nicht, Stammzelllinien daraus herzustellen.

 
Schwaches Dementi: Befürworten die Herausgeber des Journal of Reproduktionsmedizin und Endokrinologie das reproduktive Klonen?
18.06.2007 / Österreich/USA 
[70]
Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vor kurzem und der Spiegel in der aktuellen Ausgabe berichteten, hat unlängst der österreichische Biologe Karl Illmensee einen Artikel im Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie publiziert, der nicht nur das sogenannte therapeutische Klonen propagiert, sondern auch gescheiterte Versuche für das reproduktive Klonen beschreibt und gutheisst. Diese skandalöse Publikation, welche im offiziellen Organ der namhaftesten Gesellschaften für Reproduktionsmedizin im deutschsprachigen Raum erschienen ist, bringt diese in einen Erklärungsnotstand. Schliesslich beschreibt Illmensee im Abschnitt "Cloning in Reproductive Medicine" wie er und Klonarzt Zavos einen menschlichen Embryo aus Hautzellen klonten und diesen zwecks einer Schwangerschaft in den Uterus einer Frau transferierten.
Laut "Der Spiegel" sollen die Herausgeber im nächsten Editorial erklären, dass «der Artikel Illmensees lediglich zeigen sollte, welche "jämmerlich schlechten Ergebnisse" die Klonforschung bislang hervorgebracht habe – der geklonte Embryo etwa habe nicht lange in der Gebärmutter überlebt. Eine solche Veröffentlichung sei deshalb kein Aufruf zu dieser Art von Forschung, sondern ein "beruhigendes Zeichen für deren Erfolglosigkeit"». Diese Erklärung ist nach Einsichtnahme des Artikels von Illmensee kaum weniger skandalös als der Artikel selber.
 

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