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Embryonale Stammzelllinien aus menschlichen geklonten Embryonen
28.05.2013 / Oregon/USA 
[88]

Ein Team um Shoukhrat Mitalipov hat in der Zeitschrift Cell eine Studie publiziert, welche die erfolgreiche Gewinnung von embryonalen Stammzelllinien aus geklonten menschlichen Embryonen beschreibt. Laut den Recherchen des Fachmagazins Nature wurde den Eizellspenderinnen 3'000 bis 8'000$ als Entschädigung ausbezahlt. Die Publikation wird derzeit einer eingehenden Prüfung unterzogen, da es offenbar im Zusammenhang mit Abbildungen der geklonten menschlichen Embryonen Unstimmigkeiten gibt. Die Forscher erklärten, die von ihnen modifizierte Zellkerntransfermethode sei für das sogenannte reproduktive Klonen nicht brauchbar.

 
Der Retortenbabypionier Robert Edwards ist tot
10.04.2013 / England 
[89]
In den Medien wurde Robert Edwards (1925-2013), der am 10. April gestorben ist, als Pionier der künstlichen Befruchtung gewürdigt. Die Forschungsarbeiten von Robert Edwards und Patrick Steptoe hatten 1978 zur Geburt des ersten Retortenbabys namens Louise Brown geführt. Er habe Millionen Menschen den Wunsch nach Kindern erfüllt. 2010 hatte Edwards deswegen den Nobelpreis für Physiologie und Medizin erhalten – ein absoluter Tiefpunkt in der Geschichte der Nobelpreisvergaben.
 
Neue Klonversuche: wissenschaftlich sinnlos und ethisch verantwortungslos
09.10.2011 / New York, USA 
[87]
Forscher am New York Stem Cell Foundation Laboratory haben im Journal Nature eine Arbeit über das Klonen menschlicher Embryonen zur Produktion embryonaler Stammzellen publiziert. Der NewScientist titelte darauf: "World's first cloned human embryonic stem cells." Das ist völlig falsch. Es wurde zwar eine Klontechnik mit Zellkernen von Diabetespatienten angewandt. Weil aber das weibliche Erbgut bei den verwendeten Eizellen nicht entfernt wurde, wurden abnormale Embryonen mit drei statt zwei Chromosomensätzen erzeugt. Für therapeutische Zwecke kommen solche Stammzellen nicht in Frage. Nicht nur die Experimente, sondern auch die dazu notwendige Eizellspenden sind ethisch verwerflich. 
 
Robert Edwards: Ein skrupelloser Forscher erhält den Nobelpreis für Medizin
11.10.2010 / Stockholm 
[86]
Das Nobel-Komitee in Stockholm hat am 5. Oktober bekannt gegeben, dass der diesjährige Nobelpreis an den Retortenbabypionier Robert Edwards vergeben wird. Wie der Autobiographie "A Matter of Life" von Robert Edwards und Patrick Steptoe zu entnehmen ist, basierte die erstmals erfolgreiche In-vitro-Fertilisation auf unzähligen ethisch absolut verwerflichen Versuchen. Dazu gehört z.B. der Transfer von menschlichen Ei- und Samenzellen in den Reproduktionstrakt von Kaninchen und Rhesusaffen, um eine Befruchtung zu erzielen. Derartige Versuche sind seit Jahren in den zivilisierten Ländern gesetzlich verboten. Der hohe Preis, der mit solchen Forschungsmethoden bezahlt werden musste, wird durch diese Auszeichnung unter den Tisch gewischt. Es scheint, dass das Nobel-Komitee mit seinen Entscheiden auch bereit ist, die öffentliche Meinung zu manipulieren. Die Lebensschutzorganisation HLI-Schweiz protestierte umgehend gegen die Verleihung des Nobelpreises an Robert Edwards. Man hätte die 1.4 Millionen SFr. besser unfruchtbaren Paaren gespendet, welche nach erfolgloser IVF von der Reproduktionsmedizin im Stich gelassen wurden, heisst es auf der Webseite.
 
Neue Klonmethode mit induzierten pluripotenten Stammzellen (iPSC)
25.08.2009 / China, USA 
[85]
Drei Studien, die im Juli und August dieses Jahres mit induzierten pluripotenten Stammzellen (iPSC) vorgelegt wurden, sind ethisch brisant, denn die Technik könnte auch beim Menschen angewandt werden. Es handelt sich um eine neue Klonmethode, die ohne Eizellen auskommt, sondern nur auf induzierte pluripotente Stammzellen und teraploide Embryonen zurückgreifen muss. Bei allen drei Studien gelang es mit iPSC lebende Mäuse zu klonen.
 
Vatikan veröffentlicht neues Dokument über aktuelle Fragen der Bioethik: «Dignitas personae»
12.12.2008 / Vatikan 
[84]
Der Vatikan behandelt im heute veröffentlichten neuen Dokument "Dignitas personae" aktuelle Fragen der Bioethik. Die Instruktion der Glaubenskongregation stellt sich den neuen Fragen und Problemen, die seit der Veröffentlichung von "Donum vitae" (1987) und der Enzyklika "Evangelium vitae" (1995) aufgetreten sind. Die Schweizer Bischöfe begrüssen das Schreiben "Die Würde der Person" und bezeichnen es als umfassendes «Ja» zur Würde jedes Menschen. Die neuen Entwicklungen und Fragestellungen der Embryonen- und Stammzellforschung und des Klonens werden im neuen Dokument ausführlich behandelt.
 
Neue Experimente: «Therapeutisches» Klonen mit Mäusen
25.03.2008 / New York 
[83]
Nach einer Meldung des New Scientist hat ein Forscherteam des "Sloan-Kettering Institute" in New York Mäuse so behandelt, dass sie den Neurotransmitter Dopamin nicht mehr produzieren konnten. Danach wurde den betreffenden Mäusen Hautzellen entnommen und deren Zellkerne in entkernte Mauseizellen transferiert. Sechs Mäuse wurden mit Zellen aus den erzeugten embryonalen Stammzelllinien behandelt. Nach den Aussagen der Forscher wiesen die behandelten Mäuse eine signifikante Verbesserung in ihrer Motorik auf.
 
BRD: Wer Stichtagsverschiebung vom 1.1.2002 auf 1.5.2007 befürwortet, billigt im Nachhinein die Tötung von über 450 Embryonen
22.01.2008 / BRD 
[82]
Wer eine Verschiebung der Stichtagsregelung zur Verwendung embryonaler Stammzelllinien vom 1.1.2002 auf 1.5.2007 befürwortet, billigt mit diesemEntscheid im Nachhinein implizit die Vernichtung von mindestens 450 Embryonen. Dabei ist zu beachten, dass es sich um eine Mindestzahl handelt, denn es gibt durchaus wissenschaftliche Publikationen, die nicht angeben, wieviele Embryonen für die Gewinnung der embryonalen Stammzelllinien ihr Leben lassen mussten.
 
Menschenklon aus Hautzelle — Was ist eigentlich ein Durchbruch?
18.01.2008 / Kalifornien, USA 
[81]
Und schon triumphieren und feiern sie wieder, die Anhänger des sogenannten therapeutischen Klonens und der Forschung mit embryonalen Stammzellen. Es sei ein Durchbruch erzielt worden, weil mittels Nukleustransfer aus einer Hautzelle eines Mannes und einer entkernten Eizelle geklonte Embryonen bis ins Blastozyststadium entwickelt werden konnten. Im April 2007 wurde die Studie bei der Fachzeitschrift "Stem Cells" eingereicht, am 7. Januar 2008 definitiv akzeptiert. Hätten die Forscher in der Zwischenzeit embryonale Stammzellen aus den geklonten Embryonen entwickelt, hätten sie das garantiert in der Publikation geschrieben. Von Durchbruch kann keine Rede sein.
 
Abgestandene Luft neu aufgeheizt: Stammzellen ohne Embryonenvernichtung
14.01.2008 / Worcester, USA 
[80]
Forscher der Firmen Advanced Cell Technology und StemLifeLine behaupten in einer Publikation in der Fachzeitschrift (Cell Stem Cell) erneut, sie könnten embryonale Stammzelllinien erzeugen, ohne menschliche Embryonen vernichten zu müssen. Einmal mehr stellt sich dies als heisse Luft heraus. Schon 2006 behaupteten sie in „Nature“ das gleiche, mussten aber nach heftiger Kritik ihre Resultate sehr relativieren. Die Sorge der Forscher gilt mehr den Aktienkursen ihrer Firmen als den Embryonen, die nach wie vor - auch mit der neuen Methode - nicht ihrer innewohnenden Würde entsprechend behandelt werden.
 

Datensätze 1 bis 10 von 85 Vor Letzter

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