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Graf Roland, Klonen: Prüfstein für die ethischen Prinzipien zum Schutz der Menschenwürde

Neben den Klontechniken werden in diesem Buch Verfahren besprochen, die als Alternativen des so genannten therapeutischen Klonens gelten: Die Parthenogenese, die Xenotransplantation, die Verwendung von embryonalen Stammzellen, die Transplantation von fetalem Gewebe und die eher unterschätzten Möglichkeiten mit adulten Stammzellen. Die Problematik des reproduktiven Klonens des Menschen wird ausführlich dargelegt.
Unter dem Gesichtspunkt der philosophisch und theologisch ausführlich begründeten Menschenwürde werden die im medizinischen Teil besprochenen Verfahren und die unterschiedlichen Positionen der Morallehre diskutiert. Zur Zeit der Abfassung des Buches wurde die Möglichkeit der Dedifferenzierung bzw. Transdifferenzierung von adulten Zellen noch kaum diskutiert. Doch auch diese Technik wird philosophisch-ethisch analysiert und einer auch für die induzierten pluripotenten Stammzellen gütligen Bewertung unterzogen.
452 Seiten, 9 Abbildungen und 15 Tabellen, Online bestellen bei Amazon.de
28.05.2013 Embryonale Stammzelllinien aus menschlichen geklonten Embryonen 
10.04.2013 Der Retortenbabypionier Robert Edwards ist tot 
09.10.2011 Neue Klonversuche: wissenschaftlich sinnlos und ethisch verantwortungslos 
11.10.2010 Robert Edwards: Ein skrupelloser Forscher erhält den Nobelpreis für Medizin 
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Zentren für Geburtshilfe und Gynäkologie sind an Klonversuchen mit Tieren beteiligt - weshalb wohl?
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Link zu 'Stammzellen - eine Orientierungshilfe' Spezialreport von HLI-Schweiz (PDF-Format 181 KB)

 

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"Wenn Ärzte wirklich hin zum Klonen drängen, dann sollten sie dies sicherlich im selben vorsichtigen Geist tun wie Edwards und Steptoe."

Ian Wilmut, "Dollyschöpfer"

Edwards und Steptoe führten Experimente der übelsten Sorte durch.

"Einige legen uns in den Mund: Laßt uns Böses tun, damit Gutes entsteht. Diese Leute werden mit Recht verurteilt."
Röm 3,8

"Handelt als Freie, aber nicht als solche, die die Freiheit als Deckmantel für das Böse nehmen, sondern wie Knechte Gottes!"
1 Petr 2,16

"Patente kommen zuerst, Diskussionen später."

Colin Tudge, Journalist

"Auch die Versuche und Hypothesen, die darauf abzielen, ein menschliches Wesen ohne jede Verbindung mit der Sexualität mittels "Zwillingsspaltung", Klonierens oder Parthenogenese zu gewinnen, stehen im Gegensatz zur Moral, weil sie sowohl der Würde der menschlichen Fortpflanzung als auch derjenigen der ehelichen Vereinigung widersprechen."
Donum vitae (I.6.), Dokument der Katholischen Kirche

"Das Evangelium von der Liebe Gottes zum Menschen, das Evangelium von der Würde der Person und das Evangelium vom Leben sind ein einziges, unteilbares Evangelium"
Johannes Paul II. in EV Nr. 2

"Dieser Horizont von Licht und Schatten muß uns allen voll bewußt machen, daß wir einer ungeheuren und dramatischen Auseinandersetzung zwischen Bösem und Gutem, Tod und Leben, der »Kultur des Todes« und der »Kultur des Lebens« gegenüberstehen."

Johannes Paul II. in Evangelium Vitae Nr. 28

"Das Verharren im normativen Denken verhindert die Entfaltung des freien Geistes." ... "Der Mut zur freien Wissenschaft setzt den Maßstab zur ethischen Reflexion."

K. Diedrich und W. Küpker, Reproduktionsmediziner Lübeck

"Bei keiner Tätigkeit wurde und wird so wenig gebetet wie in der modernen Naturwissenschaft."

Max Thürkauf, Prof. für physikalische Chemie

"In der Natur kann es nichts Widernatürliches geben, dies ist ein moralisch begründetes Produkt menschlicher Wertung!" ... "Die Wissenschaft darf sich niemals anmassen, den Menschen vorzuschreiben, was sie ethisch gut zu bewerten haben."
Hubert Markel, Präsident der Max Planck-Gesellschaft
"Mit den Ergebnissen, die in diesem Modell entwickelt worden sind, werden der anwendungsorientierten Forschung keine prinzipiellen abstrakten Schranken von außen auferlegt, die mit der Freiheit der Wissenschaft unvereinbar wären."

Winnacker E.L., Rendtorff T., Hepp H., Hofschneider P.H., Korff W. zu ihrem Eskalationsmodell zur ethischen Bewertung gentechnischer Eingriffe

"Sicherlich besteht ein enormes Missverhältnis zwischen den zahllosen und mächtigen Mitteln, mit denen die Kräfte ausgestattet sind, die zur Unterstützung der »Kultur des Todes« am Werk sind, und jenen, über die die Förderer einer »Kultur des Lebens und der Liebe« verfügen. Doch wissen wir, daß wir auf die Hilfe Gottes vertrauen dürfen, für den nichts unmöglich ist." Johannes Paul II. in Evangelium Vitae Nr. 100

"Für die unnötige Manipulation von menschlichen Eigenschaften kann es keine Entschuldigung geben und das Klonen ist eine extreme Form von Manipulation - eine unnötige und unattraktive Übung in genetischem Engineering, die dafür bestimmt ist, eine Person durch eine andere zu ersetzen. Aber vielleicht wird sogar diese Technik zum Vorteil für die Menschheit in Richtungen angewendet werden, welche wir heute nicht ermessen können, z.B. zur Verhinderung der Abwehr von transplantierten embryonalen Zellen"

Zitat von Retortenbabypionier Robert Edwards, aus dem Jahr 1980.

"Verbote sind in der Forschung nicht sinnvoll. Sie repräsentieren mittelalterliches Denken."
Gratwohl, Hämatologe Basel

"Wenn sie durch ihren Verstand schon fähig waren, die Welt zu erforschen, warum fanden sie dann nicht eher den Herrn der Welt?"
(Weish 13,9)

Bis zu welchem Alter sollten die Embryos für die Forschung freigegeben werden? "Eine obere Grenze zu ziehen ist schwierig. Im Vordergrund muss der Wille stehen, keinen Menschen zu erzeugen. Eine Grenze könnte nach acht Wochen sein. Dann geht der Embryo in den Fötus über."
Hans-Peter Schreiber, Ethiker der ETH Zürich

Literatur:

Balzer P., Rippe K.P., Schaber P., Menschenwürde vs. Würde der Kreatur. Begriffsbestimmung, Gentechnik, Ethikkommissionen. Freiburg i.B. 1998.

Edwards Robert, Steptoe Patrick, A Matter of Life. The Story of a Medical Breakthrough. New York 1980.

Frey Tobias, Der Angriff auf die Embryonen: Tages-Anzeiger 107, 1. Dez. (1999) 48.

Küpker W., Diedrich K., Epilog. Kann es eine Ethik in der Reproduktionsmedizin geben?: Gynäkologe 29 (1996) 514.

Markl Hubert, Ein Mensch ist ein Mensch ist ein Schaf? (1. + 2. Teil): Universitas (2000) 817-827 und 995-1011.

Thürkauf Max, Das Fanal von Tschernobal. Stein am Rhein 1987.

Wilmut Ian, Campbell Keith, Tudge Colin, The Second Creation: The Age of Biological Control by the Scientists Who Cloned Dolly. London 2000.

Deutschsprachige Webseite zum Thema Klonen: cloning.ch